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Wirksame Fläche beim Nachweis des Betonblocks
Wirksame Fläche beim Nachweis des Betonblocks
SteelConnection designKnowledge baseConcrete block

Wirksame Fläche beim Nachweis des Betonblocks

Bei Fußpunkten/ Verankerungen werden Zuglasten durch Anker und Scherlasten durch Anker, Schubknagge oder Reibung (zwischen Fußplatte und Beton) übertragen.
Für den Betonblock wird ein Nachweis für Druckbelastung geführt (Kontaktspannung zwischen Fußplatte und Betonoberfläche; nach EN 1993-1-8, Abs. 6.2.7 und Abs. 6.7), wenn eine Kontaktspannung infolge einer Druckbelastung, von der Fußplatte auf den Betonblock, ermittelt wird.


Zum Ermitteln der Kontaktspannung ist die für die Kontaktspannung wirksame Fläche Aeff erforderlich; die wirksame Fläche Aeff ist die Schnittmenge aus den Fläche Aeff,FEM (über die FEM ermittelte, auf Druck belastete Fläche im Modell) und Aeff,cm (In Abhängigkeit des Querschnitts für die Druckbelastung wirksame Fläche).
Dies bedeutet, dass bei einer vorhandenen Kontaktspannung, angezeigt über "Kontaktspannung" im Tab Nachweis, aber ohne Schnittmenge mit der für den Querschnitt wirksamen Fläche Aeff,FEM, keine für die Kontaktspannung wirksame Fläche ermittelt werden und kein Nachweis des Betonblock für Druck geführt werden kann (z.B. bei einer Zugkraft + Biegemoment). Die für den Nachweis wirksame Fläche Aeff kann im Tab "Nachweis" in der Ergebnistabelle "Betonblock" mit den Einstellungen Betonblock oder Spannung im Beton angezeigt werden (schraffierte Fläche).


BESONDERHEIT ABSTÜTZWIRKUNGEN

In den Fußplatten können durch Zugwirkungen geringe Kontaktspannungen auftreten, welche durch die Abstützkräfte in den Schrauben verursacht werden; aufgrund der Plattenbiegung verformen sich die äußeren Plattenbereiche in Richtung des Betonblocks.

Das Auftreten dieser Kontaktspannungen ist durch FEA korrekt ermittelt und berechnet, jedoch wird hier mit der für den jeweiligen Querschnitt wirksamen Fläche keine Schnittmenge gebildet und ein Nachweis des Betonblocks nicht geführt.