Berücksichtigung unterschiedlicher Lagerbedingungen und Gründe hinter einem numerischen Abbruch
In Teil 1 behandeln wir die Ursachen für numerische Abbrüche und zeigen, wie diese durch die richtige Modellierung vermieden werden können. Oft führen fehlerhafte Modellierungen zu Spannungs- bzw. Dehnungsspitzen, die sich negativ auf das numerische Verhalten des Modells auswirken. Wir demonstrieren, wie diese erkannt werden und welche Techniken zur Behebung angewendet werden können.
Zudem gehen wir auf die Wahl der passenden Lagerart und den Einsatz von Hilfselementen (Dummy Elements) ein und geben wertvolle Tipps und Tricks, um ein realitätsnahes FE-Modell zu erstellen.
Die Wahl eines Punkt- oder Linienlagers, die Berücksichtigung der Lagersteifigkeit oder der Bettung bei Fundamenten sowie die Rolle abhebender Kräfte werden ebenfalls besprochen.
Ein zentraler Punkt des Webinars ist die Vorstellung eines effizienten Workflows, mit dem Anwender die „grauen Zonen“ ihres Modells rechtzeitig erkennen und schnell sowie erfolgreich die GZT- und GZG-Nachweise erbringen können.
Auch das Thema einer prüffähigen Statik wird behandelt: Ein nicht-lineares FE-Verfahren muss durch eine nachvollziehbare Statik präsentiert werden.
Lokale Krafteinleitung und Vorspannung
Der zweite Teil widmet sich dem zentralen Thema der lokalen Krafteinleitung. Tragwerksplaner stehen häufig vor der Herausforderung, starke Einzelkräfte oder Einzelmomente lokal oder global nachzuweisen. Ein typischer Anwendungsfall ist die Krafteinleitung von Lagerkräften, insbesondere in Bereichen nahe eines Wandrands, oder die Stützenauflagerung auf Trägern.
Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Einleitung von Spannkräften in Spannbeton, die zu starken Spaltzugkräften und einem erhöhten Bedarf an Spreizbewehrung führen. Darüber hinaus wird das Thema der Abisolierung bei der Spannbettvorspannung behandelt. Das Webinar vermittelt praxisnahe Lösungen und stellt interessante Tipps und Bemessungsvorschläge vor, die eine direkte Anwendung in der Baupraxis finden können.
