Die benutzerfreundliche Benutzeroberfläche von IDEA StatiCa Connection ermöglicht es Statikern, sowohl an alltäglichen Aufgaben als auch an komplexen Projekten effizient zu arbeiten. Schnelle und übersichtliche Eingaben und eine durchgängige Automatisierung der CBFEM-Analyse mit übersichtlicher Ergebnisübersicht lassen keinen Raum für Sackgassen oder Prozessfehler.
Allerdings sollte man sich nicht trösten, dies ist immer noch ein Werkzeug für Ingenieure, die einige Fakten und Regeln der Tragwerksplanung berücksichtigen müssen. Was sollten Sie also nicht vergessen, wenn Sie ein neues Verbindungsprojekt starten?
Ein Verbindungsmodell besteht aus einem Strukturknoten
Eine häufige Frage, die unsere Nutzer stellen, ist, wie komplex mein Verbindungsmodell sein kann. Obwohl wir keine Grenzen in Bezug auf Topologie oder Belastung beanspruchen, gibt es einige Grenzen bei Berücksichtigung der technischen Beurteilung. Mit anderen Worten, das Tragwerksmodell bestehend aus einem Knoten und verbundenen Trägern und Stützen in Ihrer Tragwerkssoftware (SAP2000, SCIA Engineer), muss dem realen Anschlussmodell entsprechen, das in IDEA StatiCa Connection verwendet wird.

Die eingegebenen Lastwirkungen sind die Schnittgrößen des Knotens
Ein weiteres häufiges Missverständnis ist die Eingabe der Lasten für die Analyse Ihrer Verbindung. Das sind also die Schnittgrößen, die Sie als Ergebnis aus Ihrem Tragwerksmodell erhalten und anschließend für die Verbindungsanalyse und den Normnachweis verwenden. Nach dem Gesetz der Statik müssen Schnittgrößen in einem Knoten im Gleichgewicht sein, d.h. wenn man sie in jede Richtung aufsummiert, erhält man Null. In den meisten Fällen müssen Sie die Lasten im Gleichgewicht aktiviert haben und die Schnittgrößen für jedes Bauteil eingeben. Dann können Sie visuell überprüfen, ob in der Tabelle der unausgeglichenen Kräfte alle Nullen angezeigt werden.

Position der Scherkraft kann verschoben werden
Im Anschlussmodell werden die Schnittgrößen standardmäßig wie im Tragwerksmodell im Knoten positioniert. Das Programm ermöglicht jedoch mehr Positionsoptionen. Das ist z.B. notwendig bei der Analyse von gelenkigen Scherverbindungen, wenn für eine ordnungsgemäßen Normnachweis ein Null-Biegemoment in den Schrauben oder ein Null-Biegemoment in der Schweißnaht erforderlich ist
